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Flexible Desktop-Virtualisierung

Für bwLehrpool wird auf verschiedene Hypervisoren für die Desktop-Virtualisierung (nicht im klassischen Sinne der VDI, jedoch in Punkten vergleichbar) gesetzt. Diese werden je nach Anforderung automatisch konfiguriert. Dieses geschieht einerseits auf Seite der die einzelnen Maschinen vorbereitenden Lehrenden (dann üblicherweise das individuelle Gerät mit VMware-Workstation, VirtualBox oder Linux-KVM) und später dann auf jedem Client, wo dann die VMs als Arbeitsumgebung für den Desktop ausgewählt werden. Ein wesentliches Ziel ist eine starke Abstraktion von der konkreten Lokation, so dass Images einfach zwischen verschiedenen Netzen und Standorten verschiebbar sind.

Im laufenden Projekt ergeben sich eine Reihe von Fragestellungen, die im Rahmen von Projekten bzw. Abschlussarbeiten untersucht werden könnten:

Es werden neue Konzepte gesucht, die das bisherige System für mehrere Virtualisierer (die unter Linux zur Verfügung stehen: VMware (Vorlage), VirtualBox, Linux/KVM) nutzbar machen und den Endnutzern eine höhere Flexibilität bieten. Das soll VirtualBox (und Linux/KVM) transparent einsetzbar machen. Im nächsten Schritt wären Funktionen denkbar, die die lokale Änderung von Images basierend auf Vorarbeiten ermöglichen. Derzeit geschieht dieses über eine externe Anwendung auf Drittsystemen.

Moderne Desktop-Systeme kommen inzwischen mit sehr flexiblen Bildschirmkonfigurationen daher. Dieses stellt die verschiedenen Virtualisierer und die installierten VMs (Gast-Betriebssysteme) vor Herausforderungen, da diese Konfigurationen nicht zwingend transparent durchgereicht werden. Hier wäre zu untersuchen, wie Multi-Monitor bzw. Monitor-Beamer-Setups flexibel und zuverlässig gesteuert werden können (Autodetection, Konfiguration, Benutzerinterface, ...)

Die in bwLehrpool eingesetzten virtuellen Lehr- und Arbeitsumgebungen unterliegen der Verantwortung der verschiedenen Lehrenden. So kann es passieren, dass nach Updates oder Installation von neuen Paketen nicht zwingend optimale oder überhaupt sinnvoll funktionierende Varianten zurückgespielt werden. Hier geht es um Fragen möglicher automatisierter Checks und Tests (Virenscan, Check auf optimiertes Image, Ermittlung von Paketlisten, Check der Metadaten, ...)

Sinnvolle Vorkenntnisse

Linux, Virtualisierer sollte man mal gesehen haben, grundlegende Programmierkenntnisse (Shell etc.)

Kontakt

Dirk von Suchodoletz